Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) ist eine Ressortforschungseinrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Wohnungsbau, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) und berät die Bundesregierung auf nationaler sowie europäischer Ebene bei Aufgaben der Stadt- und Raumentwicklung sowie des Wohnungs-, Immobilien- und Bauwesens.

Das BBSR sucht für das Referat „Raumordnung, raumbezogene Fachpolitiken“ in der Abteilung „Raum- und Stadtentwicklung“ auf Dauer zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine / einen

Referentin / Referenten (w/m/d)
Hochwasserschutz und räumliche Planung

Der Dienstort ist Bonn.
Kennziffer: 301-22

Aufgabengebiet

Die Abteilung „Raum- und Stadtentwicklung“ erfüllt Informations-, Forschungs- und fachliche Beratungs­aufgaben für das Bundesministerium für Wohnungsbau, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) und andere Bundesressorts in den Politikbereichen Städtebau und Stadtentwicklung sowie Raumordnung und Raumentwicklung.

Im Referat RS 9 „Raumordnung, raumbezogene Fachpolitiken“ ist der Vollzug des Bundes­raum­ordnungs­plans für den länderübergreifenden Hochwasserschutz (BRPH) angesiedelt. Seine Adressaten, die Landes- und Regionalplanung, die kommunale Bauleitplanung und die wasserwirt­schaftlichen Fachplanungen, werden aktiv bei Umsetzungsfragen beraten. Außerdem erfolgt ein Monitoring der Raumordnungspläne der Länder sowie der wasserwirtschaftlichen Fachplanungen. Erfahrungen mit risikobasierten Ansätzen des vorbeugenden Hochwasserschutzes werden wissen­schaftlich ausgewertet, weiterentwickelt und Ergebnisse in eigenen Veröffentlichungen dokumentiert.

  • Sie sind Ansprechpartnerin / Ansprechpartner im Referat für alle fachlichen Fragen zum Bundesraumordnungsplan sowie zum Hochwasserschutz allgemein.
  • Sie entwickeln im Team den BRPH weiter.
  • Sie konzipieren das Monitoring zur Planumsetzung und führen bei Bedarf Evaluierungen des BRPH durch.
  • Sie erarbeiten Stellungnahmen zu Raumordnungs- und Fachplänen.
  • Sie werten Forschungsprojekte und konkrete Planungen zum vorbeugenden Hochwasserschutz aus.
  • Sie arbeiten an der Erstellung von Beispielsammlungen und Handlungsanleitungen mit.
  • Sie beraten aktiv Raumordnungs-, Fachplanungsbehörden und Kommunen.
  • Sie konzipieren und leiten extramurale Forschungsprojekte zu Fragen des Küsten- und Hoch­wasserschutzes sowie anderen Themen der Raumordnung.
  • Sie engagieren sich wissenschaftlich und fördern den Wissenstransfer durch eigene Publikationen, Vorträge sowie Mitarbeit in Gremien oder Arbeitskreisen.

Anforderungen

Voraus­gesetzt werden:

  • abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Uni-Diplom bzw. Master) in den Fachrichtungen Raum- und Stadtplanung, Landschaftsplanung, Umweltwissenschaften und Nach­haltig­keit, Geographie oder einer naturwissenschaftlich-technischen Fachrichtung mit Vertiefung im Bereich Wasser bzw. räumlicher Planung, oder ein vergleichbarer Abschluss, der für die Wahrnehmung der o.g. Aufgaben qualifiziert
  • Berufserfahrung in Themenbereichen, die für das Aufgabengebiet relevant sind
  • starke Motivation, den vorbeugenden Hochwasserschutz in Deutschland zu verbessern
  • Interesse am wissenschaftlichen Arbeiten und Verfassen von Texten und Berichten zur Politikberatung
  • ausgeprägte Fähigkeit, komplexe Sachverhalte fundiert zu analysieren, praktikable Handlungs­vorschläge abzuleiten und diese in Gremien und im politischen Raum zu vertreten
  • eine dienstleistungsorientierte und kommunikative Arbeitsweise, um gemeinsam im Team effektiv Ziele zu erreichen
  • gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift
  • Bereitschaft zu (mehrtägigen) (Flug-)Dienstreisen ins In- und Ausland

Wünschenswert ist:

  • eine Promotion zu einem das Referatsprofil betreffenden Thema

Bezahlung

Die Eingruppierung erfolgt in Entgeltgruppe 13 TVEntGO des Bundes, soweit die persönlichen Anforderungen erfüllt sind.

Unser Angebot

  • eine abwechslungsreiche Tätigkeit mit Eigenverantwortung und Gestaltungsspielraum in einem kollegialen Umfeld
  • interessante Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten
  • umfangreiche Sozialleistungen
  • Vereinbarkeit von Familie und Beruf, z. B. durch flexible Arbeitszeitgestaltung. Auch Teilzeitarbeit ist grundsätzlich möglich. Wir wurden als besonders familienfreundlich zertifiziert. Weitere Informationen erhalten Sie auf unserer Website im Bereich „Das BBR als Arbeitgeber“.

Besondere Hinweise

Bewerbungsberechtigt sind Bewerberinnen und Bewerber, die nicht im öffentlichen Dienst tätig sind, sowie Tarifbeschäftigte oder Beamtinnen / Beamte mit der Laufbahnbefähigung für den höheren Dienst bis zur Besoldungsgruppe A 14 BBesO.

Interne Tarifbeschäftigte werden darauf hingewiesen, dass der Dienstposten während der Erprobungszeit von max. 6 Monaten nur vorübergehend übertragen wird und während der Erprobungszeit keine Höhergruppierung erfolgt, sondern bei Vorliegen der Voraussetzungen eine Zulage gem. § 14 Abs. 3 TVöD gezahlt wird.

Das BBR gewährleistet die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern und fördert die Vielfalt unter den Mitarbeitenden.

Bewerbungen von Menschen aller Nationalitäten und mit Migrationshintergrund sind willkommen.

Von schwerbehinderten Bewerberinnen und Bewerbern wird nur das zur Wahrnehmung der Funktion notwendige Mindestmaß an körperlicher Eignung verlangt. Sie werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Bewerbungsverfahren

Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben, bewerben Sie sich bitte bis zum 31.08.2022 bei uns. Wir nutzen das elektronische Bewerbungs­system des Anbieters Interamt. Wenn Sie auf die Aus­schreibung durch eine andere Website als http://www.interamt.de auf uns aufmerksam geworden sind, folgen Sie dem nach­folgenden Link:

https://www.interamt.de/koop/app/stelle?id=830567

Bewerben Sie sich bei interamt.de mit dem Button „Online bewerben“ rechts neben dem Ausschreibungstext. Interamt ist barrierefrei. Falls Sie Ihre Bewerbung dennoch nicht online einreichen können, wenden Sie sich bitte an die unter den Kontaktdaten genannte Person.

Bitte füllen Sie den Bewerbungsbogen vollständig aus und stellen Sie hier Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen als Anlage in Ihr Kandidatenprofil ein. (Motivationsschreiben, Lebenslauf, sämtliche Abschlusszeugnisse sowie Arbeitszeugnisse, ggf. letzten drei Beurteilungen und weitere Qualifikationsnachweise, insbesondere für die Ausübung der ausgeschriebenen Funktion unter Berücksichtigung der Anforderungen [bspw. Vortrags- und Veröffentlichungsverzeichnis] sowie ggf. einen Nachweis über die Schwerbehinderung oder Gleichstellung).

Beschäftigte des öffentlichen Dienstes werden gebeten, die Einverständnis­erklärung zur Personalakten­einsicht – unter Nennung der Anschrift der Personal­akten führenden Stelle – zu erteilen.

Sofern Sie einen ausländischen Hochschulabschluss erlangt haben, fügen Sie bitte Ihren Bewerbungsunterlagen einen Nachweis über die Anerkennung des Abschlusses durch die Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen (ZAB) der Kultusministerkonferenz bei.

Für Rückfragen zur Bedienung von Interamt, zur Registrierung, zu Störungen, Fehlern sowie Passwortproblemen steht Ihnen die kostenfreie Rufnummer 0800 330-2204 zur Verfügung. Die Hotline erreichen Sie Montag bis Donnerstag von 07:00 bis 17:00 Uhr und Freitag von 07:00 bis 16:00 Uhr.

Bei fachlichen Fragen wenden Sie sich bitte an Herrn Einig (Tel. 0228 99 401-2190).

Ihre Ansprechpartnerin zum Bewerbungsverfahren ist Frau Mutz (Tel. 0228 99 401-1334).